Ein Terrassendach schützt vor Regen, hält die Mittagssonne fern und verlängert die Saison auf der Terrasse um Monate. Welche Bauart zu Dir passt, hängt von drei Fragen ab: Wo steht das Dach, womit ist es eingedeckt, und wie viel Licht soll durchkommen? Diese Seite zeigt alle Terrassendächer, die es bei terrassen-ueberdachung.SHOP geben wird, und hilft Dir bei der Wahl.

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Die Bauarten

  • Terrassenüberdachung Alu: der Klassiker an der Hauswand, pulverbeschichtet, wartungsarm.
  • Mit Glas: Verbundsicherheitsglas für freien Blick in den Himmel.
  • Mit Polycarbonat: Stegplatten, leicht und hagelfest, klar oder blendfrei.
  • Freistehend: auf eigenen Pfosten, mitten im Garten oder vor einer Fassade, die nicht tragen soll.
  • Lamellendach: drehbare Lamellen, offen bei Sonne, geschlossen bei Regen.
  • Balkonüberdachung: kleine Dächer für Balkon und Loggia.

Terrassendach nach Maß

Terrassen sind selten genau so breit wie ein Standardmaß. Gute Systeme lassen sich deshalb in Breite und Tiefe anpassen: Die Sparren werden auf die gewünschte Tiefe gekürzt, die Rinne auf die Breite, und die Zahl der Felder ergibt sich aus der Breite der Platten oder Scheiben. Miss vor der Planung drei Dinge:

  1. Breite der Fläche, die überdacht werden soll, an der Hauswand gemessen.
  2. Tiefe von der Wand bis zur Vorderkante der Terrasse, plus einige Zentimeter Überstand.
  3. Höhe des Wandanschlusses unter Fenstern, Rollladenkästen oder Dachrinne.

Aus Höhe hinten und Tiefe ergibt sich die Neigung. Damit Wasser abläuft, braucht jedes Terrassendach Gefälle zur Rinne; die Mindestneigung gibt der Hersteller des Systems vor.

Anthrazit oder Weiß

Die meisten Terrassendächer gibt es in zwei Farben. Anthrazit passt zu dunklen Fensterrahmen, Klinker und moderner Architektur. Weiß wirkt leichter und passt zu hellem Putz und weißen Fenstern. Die Pulverbeschichtung schützt das Aluminium dauerhaft; Streichen ist nie nötig.

Flachdach oder Pultdach?

Fast alle Terrassenüberdachungen sind Pultdächer mit leichter Neigung vom Haus weg. Ein scheinbares Flachdach hat ebenfalls ein kleines Gefälle, das hinter einer hohen Blende versteckt ist. Wichtig ist bei beiden, dass Schnee und Laub abrutschen oder sich leicht abkehren lassen.

Ideen für die überdachte Terrasse

Ist das Dach erst einmal da, wird die Terrasse zum Zimmer im Freien. Mit Seitenwänden und Glasschiebewänden bleibt der Wind draußen, eine Markise unter oder auf dem Glas hält die Hitze ab, und LED-Leuchten aus dem Zubehör machen den Abend länger.

Häufige Fragen zum Terrassendach

Wie tief darf ein Terrassendach sein?

Technisch hängt das vom System und der Schneelast am Standort ab. Baurechtlich sind in vielen Bundesländern Überdachungen bis 3 m Tiefe und 30 m² Fläche genehmigungsfrei. Details im Ratgeber Baugenehmigung.

Kann ich ein Terrassendach später erweitern?

Seitenwände, Keile, Markisen und Beleuchtung lassen sich bei den meisten Systemen nachrüsten. Plane die Pfosten so, dass Schiebewände später sauber anschließen können.

Wie plane ich ein Terrassendach mit Stegplatten?

Am einfachsten mit unserem Konfigurator: Er rechnet Platten, Profile und Zuschnitt für Deine Maße.

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