Eine freistehende Terrassenüberdachung braucht keine Hauswand. Sie steht auf eigenen Pfosten und überdacht den Sitzplatz mitten im Garten, die Terrasse am Teich, die Lounge am Pool oder die Grillecke hinter der Garage. Auch am Haus ist sie die richtige Wahl, wenn die Fassade gedämmt ist oder nicht angebohrt werden soll.
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So steht ein freistehendes Terrassendach
Statt des Wandprofils trägt hinten ein zweiter Träger auf Pfosten die Sparren. Das Dach steht damit auf mindestens vier Pfosten, bei großen Breiten auf sechs oder mehr. Jeder Pfosten braucht ein frostfreies Fundament. Die Neigung entsteht durch unterschiedlich hohe Pfosten vorn und hinten; das Wasser läuft auf einer Seite in die Rinne.
- Selbsttragend: keine Lasten an der Hauswand, keine Wärmebrücke durch die Dämmung.
- Frei platzierbar: überall dort, wo der Untergrund Fundamente zulässt.
- Gleiches System: Rinne, Sparren und Eindeckung wie beim Wandanbau.
Überdachung im Garten
Im Garten wird die freistehende Überdachung zum Pavillon mit festem Dach. Anders als Faltpavillons oder Sonnensegel bleibt sie das ganze Jahr stehen, hält Starkregen und Wind stand und schützt Gartenmöbel, Grill und Kaminholz. Mit Seitenwänden auf der Wetterseite entsteht ein geschützter Platz, der auch im Herbst gemütlich ist.
Eindeckung und Farbe
Auch freistehend hast Du die Wahl zwischen Glas und Polycarbonat, das Tragwerk aus Aluminium gibt es in Anthrazit und Weiß. Für Plätze unter Bäumen sind Stegplatten in Weiß-Opal praktisch, weil Laub auf ihnen weniger auffällt.
Planung und Genehmigung
Für freistehende Überdachungen gelten dieselben baurechtlichen Regeln wie für den Wandanbau, oft mit einem Unterschied: Steht das Dach nah an der Grundstücksgrenze, kommen Abstandsflächen ins Spiel. Mehr dazu im Ratgeber Baugenehmigung. Wer mit Stegplatten plant, rechnet die Eindeckung im Konfigurator; dort lässt sich „freistehend“ direkt auswählen.
Häufige Fragen zur freistehenden
Ist eine freistehende Überdachung stabil genug?
Ja, wenn sie für die Schnee- und Windlast des Standorts ausgelegt ist und auf ordentlichen Fundamenten steht. Die Pfosten werden fest mit den Fundamenten verschraubt.
Kann ich eine freistehende Überdachung direkt ans Haus stellen?
Ja. Zwischen Haus und Dach bleibt eine kleine Fuge, die mit einem Abdeckprofil geschlossen wird. So kommt keine Last an die Fassade.
Wie viele Fundamente brauche ich?
Eins je Pfosten, also mindestens vier. Die genaue Zahl ergibt sich aus der Breite und der Vorgabe des Systems.
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